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aktualisiert am: 25.01.2012

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Konzentration und Leistungsfähigkeit durch richtiges Essen steigern!

Der Verzehr von Nahrungsmitteln hat großen Einfluss auf unsere Gesundheit und auf unser Wohlbefinden. Eine gesunde Lebensmittelauswahl zur richtigen Zeit ist für die Konzentration und Leistungsfähigkeit im Arbeits- und Schulalltag sehr wichtig.
Dein Essen gesund zusammenzustellen ist nicht schwer. Allerdings werden aus Zeitmangel und Unwissenheit häufig Fehler in der täglichen Ernährung gemacht: Die meisten essen zu energie- und fettreich, der Ballaststoffgehalt der Nahrung ist zu gering, der Süßwarenkonsum hingegen zu hoch. Leider kommen gerade die gesunden Lebensmittel, wie Obst, Gemüse, und Vollkornprodukte im Alltag oft zu kurz.

Der Biorhythmus
Im Laufe eines Tages unterliegen wir gewissen Leistungsschwankungen. Ursache ist der sogenannte „Biorhythmus“, dem jeder Mensch unterliegt. Damit wir den ganzen Tag über fit und leistungsfähig bleiben, ist eine regelmäßige Zufuhr an Nährstoffen von Vorteil. Isst Du öfter, so versorgst Du das Blut optimal mit Nährstoffen und der Blutzuckerspiegel kann relativ konstant gehalten werden. Der Heißhunger bleibt aus.

5 Mahlzeiten am Tag können sich in ein erstes und zweites Frühstück, das Mittagessen, einen Nachmittagssnack und ein Abendessen aufteilen. Bei 5 Mahlzeiten essen wir ungefähr alle 3 Stunden. Unsere Verdauung ist fast ständig aktiv und versorgt den Körper mit notwendigen Nährstoffen. Das bedeutet natürlich auch, dass der Körper seltener auf eingelagerte Depots zurückgreifen muss. Denn er bekommt das, was er braucht, regelmäßig über die Nahrung angeliefert. Insgesamt ideal, um den ganzen Tag fit zu sein.

Mit der optimalen Zusammenstellung und der richtigen Verteilung der Mahlzeiten kann man das Absinken der Leistungsfähigkeit auffangen. Besonders günstig wirken sich mehrere kleine Mahlzeiten aus, die gleichmäßig über den Tag verteilt verzehrt werden. Daraus ergeben sich folgende Vorteile:

  • Weniger große, dafür häufigere Mahlzeiten belasten die Verdauungsorgane weniger, machen demzufolge nicht müde.
  • Kürzere Abstände zwischen den Mahlzeiten lassen Leistungstiefs erst gar nicht entstehen.
  • Häufigere Mahlzeiten heißt aber nicht, dass insgesamt mehr gegessen werden soll. Die empfohlene tägliche Kalorienmenge bleibt gleich, wird aber gleichmäßig über den Tag verteilt.

Tipps gegen den nachmittäglichen Heißhunger auf Süßes:
• Knabbere Rohkost (z. B. Möhren, Kohlrabistifte, Radieschen).
• Iss fettarmen Joghurt, Quark oder Hüttenkäse. Das Eiweiß hält eine Weile satt.
• Trinke ein Glas Wasser oder Tee. Vor allem leckere Kräutertees befriedigen schnell die Geschmackssinne und dämpfen den Hunger.
• Auch Kaugummi kauen kann helfen.
• Verbiete Dir nichts sondern genieße Begehrtes in „kleinen Mengen“.
• Lege keinen Naschvorrat an. Was Du nicht in Deiner Nähe hast, kannst Du auch nicht essen. Und wenn Du extra los musst, um an die Schokolade zu kommen, überlegst Du es Dir sicher zweimal.
• Lasse keine verführerischen Lebensmittel offen herumstehen. Verstaue die Schokolade im obersten Schrankfach hinten, dann ist es nicht so einfach ran zu kommen.
• Wer sich ständig alles verbietet, ist viel anfälliger für Fressattacken in stressigen Situationen. Naschereien ab und zu und in Maßen sind erlaubt. Stelle die Naschereien auf einem Teller zusammen, die Du Dir heute gönnen möchtest. Ergänze die Naschereien mit figurfreundlichem Trockenobst, frischem Obst und Gemüse.

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