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aktualisiert am: 25.01.2012

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Stress abbauen durch gesunde Ernährung und Bewegung

Unser hektischer Alltag und die schnelllebige Zeit machen Stress beinahe unvermeidlich. Wer jedoch lernt positiv mit Stress umzugehen, kann gesundheitlichen Nachteilen entgegen wirken. Werde Dein eigener Stressmanager! Hierbei gilt es, Bewegung an der frischen Luft, gesunde Ernährung, Zeitmanagement und Entspannungsphasen zu kombinieren und zu einer wirkungsvollen Anti-Stress-Therapie zu bündeln.

Stress kann gut sein – aber nicht auf Dauer
Stress ist ursprünglich eine Alarmreaktion unseres Körpers auf Gefahr oder Überlastung. Sobald wir z. B. Lärm, Bedrohung oder sozialen Spannungen ausgesetzt sind, schüttet unser Körper Stresshormone (insbesondere Adrenalin) aus. Unter dem Einfluss dieser Hormone steigt der Blutdruck, die Muskelspannung nimmt zu und es wird Energie freigesetzt, um flüchten oder kämpfen zu können. Werden wir dann, wie es von der Natur vorgesehen ist, körperlich aktiv, baut unser Körper die Stresshormone wieder ab. Bleiben wir dagegen inaktiv, bleibt die Konzentration dieser Hormone erhöht.

Bei Langzeitstress wird Cortisol ausgeschüttet. Es strapaziert unsere Nerven und bringt den Körper aus dem Gleichgewicht. Unter Dauerbelastung entstehen Magen- und Darmprobleme, Verspannungen, Rückenschmerzen und Schlafstörungen.
Stress können Sie nie ganz vermeiden. Doch Du kannst Deine Nerven schonen. Dabei helfen Dir Bewegung an frischer Luft, sowie eine vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung.

Entspannter durch den Alltag
Bis zur letzten Minute im Bett geblieben, schnell ins Bad, Frühstück im Stehen, durch de morgendlichen Verkehr gehetzt und gerade noch pünktlich in der Arbeit oder in der Schule angekommen?! So oder so ähnlich sieht es auch bei Dir aus? Eine Viertelstunde länger im Bett macht nicht wirklich fit, aber ist der Einstieg in einen stressigen Tag, da versucht werden muss, diese Zeit wieder rein zu holen. Plane morgens etwas mehr Zeit ein und gönne Dir einen entspannteren Start in den Tag und ein genussvolles, vitaminreiches Frühstück.

Auch wenn es schwer ist, regelmäßige Pausen einzuplanen und auch einzuhalten, genehmige Dir diese wichtige Auszeit um Luft zu holen, einen freien Kopf zu bekommen und verbrauchte Energie wieder aufzutanken.
Eine Zwischenpause sollte 10 bis 15 Minuten, eine Mittagspause mindestens 30 Minuten dauern. Verlasse, wann immer möglich dabei Deinen Arbeitsplatz bzw. Dein Klassenzimmer. Ein leichter und fit machender Imbiss liefert neben Kalorien vor allem Vitamine und Mineralstoffe. Deshalb sollte auf alle Fälle reichlich Obst und Gemüse dabei sein.
Ursache für den alltäglichen Stress ist aber meist nicht die Aufgabenfülle, sondern die eigene Zeitplanung. Plane Deine Arbeit im Voraus und setze Prioritäten. Mache einen Schritt nach dem Anderen und lerne auch einmal nein zu sagen. Sorge für ein störungsfreies Arbeiten und nimm die Hilfe Anderer an.

Bewegung
Der Körper braucht aktiven Ausgleich zur Alltagshektik. Um den Stress besser bewältigen zu können, hilft Sport. Vor allem leichtes Joggen oder Walken bringt den Körper in Schwung. Regelmäßiges Laufen baut die Stresshormone Adrenalin und Cortisol ab. Es kurbelt die Lebensfreude an und steigert das Selbstwertgefühl. Dies bringt nicht nur mehr Elan, es verringert sogar depressive Verstimmungen. Das Training sollte moderat starten und regelmäßig sein. Aerobes Herz-Kreislauf-Training ist genau das richtige. Das bedeutet Ausdauertraining unter Verbrennung von Sauerstoff. Dreimal 30 bis 40 Minuten pro Woche reichen aus. Dabei sollte der Puls kontrolliert werden. Der Richtwert ist hier 180 minus Lebensalter. Es kommt nicht auf die Schnelligkeit an, sondern auf die kontinuierliche Bewegung. Überforderst Du Dich am Anfang, schadest Du Deinem Körper und steigst wieder aus. Teamsportler finden sicher Freunde, die eine Runde mitlaufen oder sich für Volleyball und Co. begeistern lassen. Generell gilt: Hauptsache mit Spaß dabei, dann hat der Stress keine Chance.

Essen gegen Stress
Die richtige Ernährung kann Dir helfen, den Stress besser zu verarbeiten. Es ist wichtig, dass Du stets genug trinkst. Geeignet und erfrischend sind Mineralwasser, ungesüßte Kräuter- und Früchtetees sowie Saftschorlen. Trinke mindestens 1,5 Liter am Tag.

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