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aktualisiert am: 25.01.2012

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Fett ist nicht gleich Fett!

Junger Mann kocht am Herd

Auch wenn Fett als „Dickmacher“ in aller Munde ist, so hat dieser Nährstoff Eigenschaften, die für unseren Körper wichtig sind. Fett ist in erster Linie ein Energielieferant. Vor allem für Schwerstarbeiter ist die hohe Energiedichte des Fettes eine bedeutende und sinnvolle Eigenschaft. Schwieriger wird es allerdings, wenn wir einer sitzenden Tätigkeit nachgehen und uns in der Freizeit nur wenig aktiv bewegen.

Tipps für den Alltag:
• Lerne die Fettgehalte Deiner Lebensmittel kennen. So kannst Du auch bei Zwischenmahlzeiten fettreiche gegen fettarme Lebensmittel austauschen.
• Snacks sollten möglichst fettarm ausfallen, z.B. klein geschnittenes Obst, ein gefülltes Baguettebrötchen mit fettarmem Belag oder ein fettarmer Joghurt.
• Bevorzuge fettfreies Obst und Gemüse.
• Nimm Dir Zeit für Deine Mahlzeiten, genieße Dein Essen.
• Plane Deine Mahlzeiten im Voraus, damit auch der leckere Nachtisch zum Mittag nicht so sehr „zu Buche schlägt“.
• Fettarm zubereitete Speisen, wie gegrillt oder gedünstet sollten bevorzugt werden. Durch das Benutzen von fettarmen Dressings zum Salat und das Dosieren von Öl lässt sich jede Menge an Fett einsparen.

Wichtig für´s Körperinnere
Fett ist für die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine A, D, E, K verantwortlich. Ohne den Stich Butter am Blumenkohl könnte das darin enthaltene Vitamin K vom Körper nicht aufgenommen werden. Auch die Aufnahme lebensnotwendiger Fettsäuren (kleinste Bausteine des Fettes) wird über eine „richtige“ Fettauswahl erst möglich. Fettsäuren sind dabei für verschiedene Vorgänge im Körper (Entzündungsmechanismen, Fließeigenschaften des Blutes etc.) verantwortlich. Als Geschmacksträger erfüllt das Fett in unserer täglichen Ernährung eine weitere wichtige Funktion. Leider ist dies auch der Grund dafür, dass wir mehr Fett essen als uns gut tut. In unserem Körper bildet Fett eine isolierende Schicht, die den Körper vor Wärmeverlust und gegen Druck von außen schützt. Empfindliche Organe sind aus diesem Grund auch von Fettgewebe eingehüllt.

Leckeres für die Hüfte
Fett liefert im Gegensatz zu den anderen Nährstoffen, mit 9,3 kcal pro Gramm, die meiste Energie. Während der Anteil an sichtbaren Fetten ca. 1/3 der täglichen Fettaufnahme entspricht, wird 2/3 des Fettes in Form von versteckten Fetten aufgenommen.
Unser Körper ist in der Lage die unterschiedlichsten Fettsäuren, die benötigt werden, aus den zugeführten Fetten der Nahrung herzustellen. Nur einige mehrfach ungesättigte Fettsäuren können nicht vom Körper gebildet und müssen daher mit der täglichen Nahrung aufgenommen werden. Man bezeichnet diese Fettsäuren als essenziell. Der Körper ist auf die Zufuhr von außen angewiesen.
Verschiedene Regionen unseres Körpers nehmen die Fettbausteine aus unserem Essen auf und verbrennen sie zur Energiegewinnung, bilden aus ihnen körpereigene Stoffe oder speichern sie in Form von Körperfett. Diese Fettspeicherung wird nach außen dann deutlich sichtbar, wenn über einen längeren Zeitraum zu viel Fett aufgenommen wird. Der Körper legt so genannte Fettdepots für Hungerzeiten an.



Arten von Fettsäuren
 vorrangig enthalten in:
Gesättigte FettsäurenMilchfett, Talg, Schweineschmalz, Kokosfett

Einfach ungesättigte FettsäurenOlivenöl, Rapsöl, Erdnussöl

Mehrfach ungesättigte FettsäurenBaumwollsaatöl, Sojaöl, Maiskeimöl, Sonnenblumenöl, Distelöl


Wir sollten unserem Körper regelmäßig und abwechselnd omega-3- und omega-6-Fettsäuren gönnen. Während pflanzliche Fette oftmals einen hohen Anteil an omega-6-Fettsäuren (z.B. Maiskeim-, Sonnenblumen-, Traubenkern- und Weizenkeimöl) haben, sind omega-3-Fettsäuren vorrangig in fettreichen Fischen, wie Hering, Makrele und Lachs enthalten. Aus diesem Grund sollte Fisch 2 Mal pro Woche auf dem Ernährungsplan stehen.

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