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Zeckenrisiko in Deutschland
Barfuss durchs Gras laufen…
reicht manchmal schon aus, um sich eine Zecke einzufangen.
Durch die klimatisch guten Bedingungen der letzten Jahre hat sich der Zeckenbestand in Deutschland erhöht. Dadurch erhöht sich auch das Risiko für eine mögliche Krankheitsübertragung bei einem Zeckenbiss.
Gegen die folgende Krankheit gibt es bereits wirksame Vorsorgeimpfungen, gerade wichtig für Menschen aus Risikogebieten:
Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)
Die FSME ist eine durch Zecken auf den Menschen übertragene Viruskrankheit, die mit einer fieberhaften Erkrankung unter Beteiligung der Hirnhäute (Hirnhautentzündung, Meningitis) einhergehen kann.
Lyme-Borreliose
Die FSME - Impfung schützt nicht gegen die ebenfalls durch Zecken übertragbare Borreliose, gegen die es keine Impfung gibt. Die Borreliose ist allerdings sehr viel häufiger zu verzeichnen als die FSME. Es handelt sich um eine bakterielle Erkrankung, die zu Entzündungen, rheumatischen Symptomen und manchmal sogar Herzrhythmusstörungen oder einer Hirnhautentzündung führt. Bis zum Ausbruch der Krankheit können Monate oder sogar Jahre vergehen.
Schütze Dich!
Ein Patentrezept zum Schutz vor Zecken gibt es bisher nicht. Am ehesten hilft es, geschlossene Kleidung zu tragen und nach Aufenthalten im Freien den ganzen Körper nach Zecken abzusuchen.
Findet man eine Zecke, so muss sie – am besten sofort – entfernt werden. Mit einer Pinzette oder einer speziellen Zeckenzange das Tier so weit vorne wie möglich packen und lockern. Dann vorsichtig nach oben aus der Haut ziehen und die Stelle sorgfältig desinfizieren. Die Zecke nicht zerquetschen, sonst könnten die Bakterien doch in den Blutkreislauf gelangen.

