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aktualisiert am: 25.01.2012

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Rauchen: Die harten Fakten


Den genauen Inhalt einer Zigarette kennt man gar nicht. Das ist ein wohlgehütetes Geheimnis der einzelnen Herstellerfirma. Doch unter einem Mikroskop betrachtet sieht alles eher aus wie zusammengepresste Reste. Vielleicht ist es das ja auch? Auf alle Fälle ist Nikotin enthalten, es soll den Raucher abhängig machen. Für die starken Nebenwirkungen ist der Tabak verantwortlich. Also, warum Tabak in der Zigarette? Der Tabak bringt die Zigarette zum Glühen und ohne ihn würde sie ihren natürlichen Geschmack verlieren.

Wie ist die Krebsentstehung durch Tabakrauch in den Organen zu erklären, die nicht direkt vom „Dunst der großen weiten Welt“ eingenebelt werden können? Tabakrauch enthält etwa 4.000 verschiedene Stoffe. Der Großteil davon ist allgemein gesundheitsschädlich, zahlreiche dieser Stoffe sind wahrscheinlich, mindestens 43 erwiesenermaßen, krebsauslösend, andere lassen die Adern vorzeitig altern. Rauchen beschleunigt den Herzschlag, erhöht den Blutdruck und die Gefahr einer Thrombose. Wer bereits im Jugendalter raucht und über 20 Jahre dabei bleibt, stirbt im Durchschnitt 20 bis 25 Jahre früher als ein Nichtraucher.

Auch Passivrauchen schadet

Inzwischen ist auch ein durchschnittlich etwa 40 % erhöhtes Krebsrisiko von Nichtrauchern belegt, die sich viel in verrauchten Räumen aufhalten, also über ihre Atemluft passiv mitrauchen. Raucher atmen nur etwa ein Viertel des gesamten Rauchs einer Zigarette ein – und teilweise wieder aus, den so genannten Hauptstrom. Drei Viertel des Tabakrauches wird zwischen den Zügen direkt als Nebenstromrauch in die Raumluft abgegeben. In diesem Nebenstromrauch ist die Konzentration von krebserregenden Stoffen aber beispielsweise mehr als hundertfach höher als im direkt inhalierten Hauptstrom. Die erhöhte Krebsgefährdung von Passivrauchern wird auch darin deutlich, dass sich wie bei Rauchern auch bei ihnen Abbauprodukte von Tabakgiften im Urin nachweisen lassen.