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aktualisiert am: 25.01.2012

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Heuschnupfen: Mit der Allergie leben


Reaktion im Übermaß

Bei Allergikern reagiert das Immunsystem abwehrend auf harmlose Fremdstoffe, die Allergene. Der Organismus „überschätzt“ deren Gefahrenpotenzial und produziert Antikörper im Übermaß. Die Folge der allergischen Reaktion sind beispielsweise

  • juckende Nase
  • Niesattacken
  • wässriger Schnupfen
  • Bindehautentzündung mit geröteten, tränenden und juckenden Augen
  • Juckreiz der Schleimhäute (z. B. im Rachen oder in den Gehörgängen)
  • Hautausschlag
  • Müdigkeit
  • Husten
  • Atembeschwerden
  • Asthmaanfälle

In schweren Fällen besteht durch akute Atemnot oder einen Kreislaufzusammenbruch Lebensgefahr. Ohne ausreichende Behandlung kann sich die allergische Erkrankung auf die Lungen ausweiten und Asthma bronchiale entstehen.

Welche Stoffe eine Allergie auslösen, lässt sich mit verschiedenen Hauttest-Verfahren ermitteln. Das Allergen wird zum Beispiel auf die Haut gerieben oder oberflächlich in die Haut gespritzt. Besteht eine Allergie auf einen der Teststoffe, reagiert die Haut mit Rötung und juckenden Bläschen. Bringt der Hauttest keine klaren Ergebnisse, kann ein Bluttest, der sogenannte RAST-Test, Aufschluss über die Allergien geben.

Welche Pollen treten zu welcher Zeit auf?

Frühjahr: Pollen von Bäumen (z. B. Birke, Erle, Ulme, Haselnuss)
Sommer: Pollen von Gräsern
Herbst: Pollen von Kräutern, besonders Beifuss und Schimmelpilzsporen

Ganzjährig kann der Heuschnupfen durch Hausstaubmilben ausgelöst werden.