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aktualisiert am: 25.01.2012

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Schnupfen


Häufigste Ursachen

Erkältung und grippale Infekte, Heuschnupfen, Umgang mit reizenden Stoffen (z.B. Staub, Chemikalien). Nasenpolypen (gutartige Wucherungen der Nasenschleimhaut). So genannter trockener Arzneimittelschnupfen durch dauernde, regelmäßige Anwendung von Nasentropfen. Chronisch trockener Schnupfen tritt häufig bei Rauchern und reinen Mundatmern auf oder bei Personen, die beruflich Staub und Rauch ausgesetzt sind. Durch Gefäßerweiterung bedingter Schnupfen im Alter (so genannter vasomotorischer Schnupfen).

Was Du tun kannst

Viel trinken, um den Schleim zu verflüssigen. Die Raumluft anfeuchten, damit die Schleimhäute nicht austrocknen. Ein Dampfbad mit Kamille, Mineralsalzen oder ätherischen Ölen befeuchtet die Schleimhaut und befreit die Nase. Günstig sind Inhalatoren mit einer Nasenmaske, damit die Augen nicht gereizt werden. Gefäßverengende Nasentropfen oder Nasenspays bewirken ein rasches Abschwellen der Nasenschleimhaut. Es gibt sie in schwächeren Dosierungen auch schon für Säuglinge und Kleinkinder. Sie dürfen jedoch nur sparsam und nicht länger als eine Woche angewendet werden. Bei langfristigem Gebrauch kann es zu einem arzneimittelbedingtem Anschwellen der Nasenschleimhaut kommen, was wiederum zum weiteren Gebrauch der Tropfen verleitet. Das kann zu einem regelrechten Teufelskreis, einer Nasentropfenabhängigkeit führen. Als Alternative gibt es auch homöopathische Nasentropfen (mit Euphorbium) oder mineralische Nasensalben, die die Schleimhaut befeuchten und heilen. Tabletten allgemein gegen Schnupfenbeschwerden enthalten meist auch noch Inhaltsstoffe gegen Kopf- und Gliederschmerzen und sollten dann eingesetzt werden, wenn diese Beschwerden auch auftreten. Gegen das „Laufen“ der Nase helfen keine Tabletten. Wenn der Schleim schlecht abfließt, helfen schleimlösende Tabletten oder Tropfen mit Acetylcystein oder Ambroxol oder pflanzliche Präparate. Auch Kapseln mit ätherischen Ölen wirken gut schleimlösend. Bei allergischem Schnupfen helfen vorbeugend Nasentropfen mit Cromoglicinsäure (Heuschnupfen, Allergie). Eine Heilsalbe zur Pflege des äußeren Nasenbereichs auftragen, wenn dieser entzündet ist. Therapie mit entzündungshemmenden Enzymen, z.B. Ananasenzym in Tabletten- oder Pulverform (Enzymtherapie).