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aktualisiert am: 25.01.2012

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Wenn die Seele verhungert


Essen und Wohlbefinden hängen eng zusammen. Sich satt essen zu können, gibt ein Gefühl der Zufriedenheit. Wenn aber das allgemeine Wohlbefinden, das grundlegende Mit-sich-im-Einklang-sein verloren geht, können sich daraus leicht Essstörungen entwickeln. Die bekanntesten – und gesundheitlich auch gefährlichsten – Störungen im Essverhalten sind die „Anorexia nervosa“, die Magersucht, und die „Bulimia nervosa“, die Ess-Brech-Sucht. Was diese Essstörungen charakterisiert und warum die Erkrankungen so gesundheitsgefährlich sein, haben wir genauer unter die Lupe genommen.



Essströrungen in Zahlen


  • An Anorexie (Magersucht) leiden schätzungsweise mehr als 100.000 Frauen.
  • An Bulimie (Ess-Brech-Sucht) sind nach Schätzungen mehr als 600.000 Frauen (und 70.000 Männer) erkrankt.
  • Nach einer Studie der Uni Jena mit 736 Teilnehmern sind bereits 29 % der befragten Mädchen anfällig für Essstörungen.
  • Anfällig sind auch immer mehr männliche Jugendliche: die Anzahl beträgt 13 %.
  • 43 % der befragten weiblichen und 21 % der befragten männlichen Teilnehmer hatten in den zwölf Monaten zuvor eine Diät gemacht.
  • 42 % der Schülerinnen schätzten sich selbst als übergewichtig ein (aber nur 8 % hatten tatsächlich Übergewicht).
  • 33 % der Teilnehmer waren untergewichtig (nach der eigenen Einschätzung waren es aber nur 6 %).
  • Nach einer Bielefelder Studie unter 11- bis 15-jährigen haben 7 % der Jungen und 8 % der Mädchen bereits Untergewicht