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Warum Augen am PC irgendwann abschalten
Augen stehen ständig unter Strom. Sie sind dazu da, möglichst viele Informationen aus der Umwelt aufzunehmen und an das Gehirn weiterzuleiten. Dabei fühlen sie sich am wohlsten, wenn sie wechselnde Entfernungen scharf stellen dürfen. Doch am Computer haben sie dazu keine Chance. Sie fixieren immer denselben Punkt – und das aus immer derselben Entfernung. Die Linsen sind dabei stark gekrümmt und halten einzelne Muskeln ständig unter Spannung. Klar können das die Augen eine gewisse Zeit mitmachen. Aber irgendwann sind die Muskeln überlastet, es fehlt an Tränenflüssigkeit, und der Blick wird unscharf. Schade eigentlich, wo es doch so viel zu sehen gibt.
Wer lange vor dem Bildschirm sitzt, sollte auch seinen Computer in die richtige Stellung bringen. Wir sagen Dir, wie’s geht:
- Die Entfernung zwischen Augen und Bildschirm sollte 50–60 cm betragen.
- Die oberste Bildschirmzeile sollte bei aufrechter Sitzhaltung in Augenhöhe sein.
- Licht sollte nur von der Seite auf den Monitor fallen.
- Deshalb den Bildschirm so aufstellen, dass man von vorne nicht geblendet wird und sich von hinten kein Licht im Bildschirm spiegeln kann.
- Die Tastatur sollte direkt vor dem Monitor stehen. Steht der Bildschirm seitlich, verdreht man ständig den Kopf, was bei langer Arbeit zu Nackenschmerzen führen kann.
In Sachen Benutzeroberfläche:
- Rot und Blau kann das Auge nicht gleichzeitig scharf sehen. Auch zu viele Hintergrundfarben irritieren es. Die Farbauswahl darauf abstimmen!
- Immer die größt mögliche Bildschirmdarstellung wählen.
- Bei graphischen Benutzeroberflächen nicht unnötig mehrere Fenster nebeneinander geöffnet halten.

