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aktualisiert am: 03.09.2010

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Die Anspannung bis zum Lampenfieber


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Ob bei einer Prüfung, beim Bewerbungsgespräch, bei einem Referat oder einer Präsentation: In Ausbildung und Beruf stehen wir fast das ganze Leben hindurch immer wieder vor der Aufgabe, sicher und überzeugend auf andere zu wirken. Keine leichte Aufgabe. Damit Du Prüfungs-, Bewerbungs- und Präsentations-Termine leichter bewältigst, hat Scoop für Dich ein paar Hintergrund-Infos und Tipps, mit denen Du mit mehr Gelassenheit in die Prüfungen und Bewerbungsgespräche gehen kannst.

Wer kennt das nicht? Da steht dieser Termin an und schon Tage vorher ist die Anspannung und Nervosität ins Unendliche gestiegen. Immer wieder schießt die Frage „Was ist, wenn ich ...?“ durch den Kopf und sorgt für Panik. Dann in der Nacht vor dem so wichtigen Termin nur wenig geschlafen: da ist das Lampenfieber, die Angst sich zu blamieren oder zu versagen, geradezu einprogrammiert.

Die Hände schwitzen, die Knie zittern, die Kehle ist wie ausgetrocknet, im Hals sitzt ein Kloß, im Magen fühlt es sich flau an und das Herz rast. Vor lauter Panik kann man keinen klaren Gedanken mehr fassen, und da ist es dann: das berühmte Brett vorm Kopf, die berüchtigte Leere im Hirn. Auf einfachste Fragen kommt nur: totale Sendepause.

Wer vor einer Prüfung steht oder etwas vortragen soll und sich dabei nicht blamieren möchte, wird schnell zum Opfer des eigenen vegetativen Nervensystems, das diese Stress- und Angstreaktionen verursacht. Ein Erbstück aus Urzeiten: Vor tausenden Jahren, wenn unsere Urahnen plötzlich vor einem Bären (oder einem anderen Feind) standen, mussten sie in Sekundenbruchteilen entscheiden, ob Angriff oder Flucht die bessere Taktik ist. Stress in Gefahrensituationen wirkt also erst einmal aktivierend, kann – wie viele Künstler über ihr Lampenfieber sagen – sogar stimulierend wirken, wie ein Aufputschmittel zu Höchstleistung anspornen. Nur dann, wenn die Hormonausschüttung zu stark ist, kehrt sich die Wirkung um: wir sind panisch und wie gelähmt.